ERGEBNISSE: 111
Seniorentreffen Lobeda
der letzter Donnerstag im Monat um 15:00, UhrAndacht im Seniorenheim "Am Kleinertal"
mit Pfarrerin CostaOrgelsommer in Vierzehnheiligen mit Ausstellungseröffnung: Karikaturen zum Klimawandel & Umweltschutz
Orgel trifft Cellomit Cornelia Börngen (Berlin) Cello (mit Ausstellungseröffnung: Karikaturen zum Klimawandel & Umweltschutz)
Vernissage am 31.07.2026 17:00 Uhr,
Eintritt frei
Abseits der Straße von Apolda nach Jena liegt der Ort Vierzehnheiligen. Ein für die Gegend ungewöhnlicher Ortsname. Ebenso ungewöhnlich ist die Geschichte seiner Entstehung. Eine Vorgängersiedlung mit Namen Lützendorf wurde im so genannten sächsischen Bruderkrieg (1446-1451) zerstört, die Überlebenden flohen in die Umgebung. Sagenhaft überliefert ist, dass das Wasser einer Quelle, die Menschen und Tiere von Lützendorf versorgte, eine wundersame Heilwirkung hatte und die im Bruderkrieg verletzten Einwohner und Soldaten unverzüglich gesund machte. Dieses Wunder ist der Ursprung einer Pilgerbewegung, die der verwüsteten Siedlung wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Der Bau einer Wallfahrtskirche wurde begonnen. 1464 war die Kirche fertig und den 14 Heiligen geweiht. Diese 14, auch die 14 Nothelfer genannt, sind eine Gruppe von Männern und Frauen, die im zweiten bis vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung lebten, als Märtyrer starben und als Schutzpatrone verehrt wurden. Jeder der 14 Heiligen hatte in der Kirche einen eigenen Altar. Rund um die Kirche siedelten sich wieder Menschen an, deren Geschäftsgrundlage wurde die Versorgung der Pilger und ihrer mitgebrachten Tiere. Die Heiligengruppe gab der Siedlung schließlich ihren Namen.
Wenig Dokumente zur Wallfahrt sind erhalten geblieben. Danach ist die prominenteste Wallfahrerin Prinzessin Margarete, Schwester des Kurfürsten Friedrich III., genannt der Weise. Als Beschützer Luthers hatte der einen Anteil am Erfolg der Reformation. Doch die wiederrum war es, die der Wallfahrt 1539 ein Ende machte und der kleine 100 Einwohnerort hatte die Baulast der Wallfahrtskirche zu tragen. Eine schwierige Aufgabe. So musste 1801 der Chorraum abgebrochen werden. 1806 wurde die Kirche, für die Verwundeten der Schlacht bei Jena und Auerstedt, die eigentlich die Schlacht bei Vierzehnheiligen und Auerstedt heißen müsste, als Lazarett genutzt. Vor der Kirche erinnert ein hundert Jahre nach dem Gefecht errichtetes Denkmal an dieses dramatische Ereignis.
Was fängt eine heute kleine Gemeinde mit einer großen Kirche an? Als Glücksfall erweist sich hier die 1707 von Johann Georg Fincke (1680-1749) gebaute Orgel. Die ist eine der ältesten Orgeln der Gegend, hat einen schönen vollen Klang und einen hohen historischen Wert. Dessen gedenkend hat die Kirchgemeinde den Vierzehnheiligener Orgelsommer erfunden. Jeweils freitags, 17 Uhr, wenn die Menschen in den Wochenend-Modus umschalten können, erklingt für eine Stunde die Orgel der Kirche von Vierzehnheiligen. Die Stunde ist jeweils einem bestimmten Thema gewidmet. Gespielt wird sie von Ingo Reimann, wohnhaft in Schöten bei Apolda. Inzwischen kann der Orgelsommer auf 11 Jahre zurückblicken. In diesem Jahr geht es am 17. Juli, 17 Uhr los. Das Thema der Stunde Orgelmusik lautet dann: 270 Jahre Wolfgang Amadeus Mozart mit Indira Käpplinger (Jena) Gesang
- Karikaturen-Ausstellung in 14hlg Plakat - (215 KB)
Posaunenmusik auf der Sängerempore
Jeden ersten Sonnabend im Monat und vom 1. bis 4. Advent jeden Sonntag erklingt von der Sängerempore der Stadtkirche St. Michael zu Jena Posaunenmusik. Es spielen Mitglieder des Posaunenchores der Kirchengemeinde Jena. Die Sängerempore ist zur Stadt hin geöffnet, so dass man dem Klang sowohl in der Kirche als auch außen auf dem Kirchplatz lauschen kann.Musikalische Vesper
»Farbenfroh« – Ein Spiel aus Licht und KlangVon Joseph Haydn bis Marianne Steffen-Wittek
Ina Ullmann – Gesang · Christina Lauterbach – Orgel/Klavier
Besuchsdienstkreis
Ein Besuch ist immer ein Wagnis, aber ein wichtiges. Oft haben wir den Eindruck, dass Menschen sich danach gesehnt haben. Ein Gespräch im eigenen Wohnzimmer oder am Küchentisch ist meistens sehr persönlich. Manchmal ist es möglich, dass wir zusammen beten und so die ganz konkrete Situation vor Gott bringen. Wer andere besucht, muss sich auf fremde Situationen einstellen, aber die Vielfalt der Situationen und das uns entgegengebrachte Vertrauen sind sehr bereichernd und entlohnen für die geopferte Zeit.Jeden Montag
Orgelkonzert
Im Rahmen des Internationalen OrgelsommersRonny Vogel (Neustadt/Orla) - Orgel
Eintritt: 8 €, Studenten 5 €
Karten an der Abendkasse
Orgelsommer in Vierzehnheiligen
Aus dem Orgelliteraturkanon (Teil III)Abseits der Straße von Apolda nach Jena liegt der Ort Vierzehnheiligen. Ein für die Gegend ungewöhnlicher Ortsname. Ebenso ungewöhnlich ist die Geschichte seiner Entstehung. Eine Vorgängersiedlung mit Namen Lützendorf wurde im so genannten sächsischen Bruderkrieg (1446-1451) zerstört, die Überlebenden flohen in die Umgebung. Sagenhaft überliefert ist, dass das Wasser einer Quelle, die Menschen und Tiere von Lützendorf versorgte, eine wundersame Heilwirkung hatte und die im Bruderkrieg verletzten Einwohner und Soldaten unverzüglich gesund machte. Dieses Wunder ist der Ursprung einer Pilgerbewegung, die der verwüsteten Siedlung wirtschaftlichen Aufschwung brachte. Der Bau einer Wallfahrtskirche wurde begonnen. 1464 war die Kirche fertig und den 14 Heiligen geweiht. Diese 14, auch die 14 Nothelfer genannt, sind eine Gruppe von Männern und Frauen, die im zweiten bis vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung lebten, als Märtyrer starben und als Schutzpatrone verehrt wurden. Jeder der 14 Heiligen hatte in der Kirche einen eigenen Altar. Rund um die Kirche siedelten sich wieder Menschen an, deren Geschäftsgrundlage wurde die Versorgung der Pilger und ihrer mitgebrachten Tiere. Die Heiligengruppe gab der Siedlung schließlich ihren Namen.
Wenig Dokumente zur Wallfahrt sind erhalten geblieben. Danach ist die prominenteste Wallfahrerin Prinzessin Margarete, Schwester des Kurfürsten Friedrich III., genannt der Weise. Als Beschützer Luthers hatte der einen Anteil am Erfolg der Reformation. Doch die wiederrum war es, die der Wallfahrt 1539 ein Ende machte und der kleine 100 Einwohnerort hatte die Baulast der Wallfahrtskirche zu tragen. Eine schwierige Aufgabe. So musste 1801 der Chorraum abgebrochen werden. 1806 wurde die Kirche, für die Verwundeten der Schlacht bei Jena und Auerstedt, die eigentlich die Schlacht bei Vierzehnheiligen und Auerstedt heißen müsste, als Lazarett genutzt. Vor der Kirche erinnert ein hundert Jahre nach dem Gefecht errichtetes Denkmal an dieses dramatische Ereignis.
Was fängt eine heute kleine Gemeinde mit einer großen Kirche an? Als Glücksfall erweist sich hier die 1707 von Johann Georg Fincke (1680-1749) gebaute Orgel. Die ist eine der ältesten Orgeln der Gegend, hat einen schönen vollen Klang und einen hohen historischen Wert. Dessen gedenkend hat die Kirchgemeinde den Vierzehnheiligener Orgelsommer erfunden. Jeweils freitags, 17 Uhr, wenn die Menschen in den Wochenend-Modus umschalten können, erklingt für eine Stunde die Orgel der Kirche von Vierzehnheiligen. Die Stunde ist jeweils einem bestimmten Thema gewidmet. Gespielt wird sie von Ingo Reimann, wohnhaft in Schöten bei Apolda. Inzwischen kann der Orgelsommer auf 11 Jahre zurückblicken. In diesem Jahr geht es am 17. Juli, 17 Uhr los. Das Thema der Stunde Orgelmusik lautet dann: 270 Jahre Wolfgang Amadeus Mozart mit Indira Käpplinger (Jena) Gesang