27.1. Internationaler Holocaust-Gedenktag

Niemals vergessen - Gemeinsam gedenken

26.01., 18 Uhr, Musikalischer Gedenkgottesdienst in der Stadtkirche
27.01., 11.30 Uhr, Gedenkwort des Oberbürgermeisters und Kranzniederlegung,
Gedenktafel für die Euthanasieopfer, Arkaden des historischen Rathauses
27.01., 12.00 Uhr, Friedensgebet in der Stadtkirche (Sup. Neuß, Vors. Jenaer Arbeitskreis Judentum)

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Am 27. Januar 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen. Seit nunmehr 15 Jahren wird dieser Tag auf Beschluss der Vereinten Nationen weltweit als Holocaust-Gedenktag begangen, um den Opfern des Holocaust sowie dem Jahrestag der Befreiung zu gedenken. Aus diesem Anlass laden die Stadtkirchengemeinde, der Jenaer Arbeitskreis Judentum, die Kantorei St. Michael und der Verein InterCoral Jena e.V. zu einem Gedenkgottesdienst am Vorabend, 26. Januar, um 18 Uhr, in die Stadtkirche ein.

„In Europa, auch in Deutschland, ist die Mahnung gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus gegenwärtig sehr bedeutsam“, mahnte der 86-Jährige Holocaust-Überlebende Samuel Friedländer im Deutschen Bundestag anlässlich der Gedenkstunde im vergangenen Jahr, eine Mahnung, die durch wiederholte Äußerungen von Leugnern und Geschichtsverdrehern in unseren Tagen aktueller denn je erscheint.

Worte und meditative Chormusik von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartoldy und Franz Schubert, gesungen von der Kantorei St. Michael unter Leitung von KMD Martin Meier, rufen im Abendgottesdienst zum Innehalten, Erinnern und zur Besinnung auf. Durch die Gedenkstunde leiten Pfarrer Johannes Bilz (Predigt), Pastorin Nina Spehr und Superintendent Sebastian Neuß.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Verein InterCoral Jena e.V. Interessierte bei einem Glas Wein zu einem besinnlichen Austausch in der Stadtkirche ein.