Kirche Coppanz

Der Ort Coppanz befand sich einst im Besitz der Burggrafen von Kirchberg, eine Urkunde gibt darüber Auskunft, dass Coppanz - Kopancz - im Jahr 1350 zusammen mit zehn weiteren Dörfern von diesen an die Stadt Erfurt verkauft wurde. Während des sächsischen Bruderkriegs zwischen dem Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen von Sachsen und dessen Bruder Landgraf Wilhelm III. von Thüringen, 1446 bis 1451, wurde der Ort zerstört und lag über 200 Jahr wüst. Erst im Jahr 1723, nach zweijährigen Verhandlungen, genehmigte Herzog Ernst August den Wiederaufbau des Dorfes, er wurde von Ammerbach aus neu besiedelt. 1812 erfolgte schließlich der Bau der Kirche.

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